Spiegelneurone

Was sind Spiegelneurone

Die Spiegelneuronen wurden 1995 bei den Affen entdeckt. Der Entdecker war Giacomo Rizzolatti. 2002 hat dieser Mann die Existenz der Spiegelneuronen auch bei den Menschen nahegelegt. Der tatsächliche Beweis wurde aber erst 8 Jahre später in einer Studie belegt.

Wer kennt das nicht? Ein Kind fällt hin und weint ganz bitterlich, die Eltern fühlen mit. Ein Baby lacht von ganzen Herzen, die Mutter lacht mit und könnte glatt vor Freude in Tränen ausbrechen. Ein Mensch im Supermarkt lächelt und sein Gegenüber lächelt zurück.
Im Film steht ein Mensch vor dem Meer und atmet die frische Seeluft ein, der Zuschauer meint, daß er diese Luft auch spüren kann.

Kurz: Jeder Mensch kann intuitiv mit anderen Menschen mitfühlen, was auch als Spiegelneuronen bezeichnet wird.

Man reagiert unbewußt nur durch die Beobachtung anderer Menschen, ganz genauso wie diese Leute.
Das alleine beweisen schon die Babys, die immer die Gestik und Mimik der Eltern nachmachen. Das Verhalten des Babys ist wie ein Spiegel für Vater und Mutter.

Wie kommt es, daß uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und daß wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht?
Man mag es kaum glauben, aber im Prinzip verfügt ein Mensch schon nach seiner Geburt über die Fähigkeit, innere Harmonien herzustellen. Die Neuropsychologie hat sich mit diesem Thema beschäftigt und ist so auf die Spiegelneuronen gestoßen. Diese bedeuten, daß schon Babys den Eltern einiges nachahmen.
Intuition und “Sechster Sinn”: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der “Spiegelneurone” erklärt werden können.

Ein weiteres Phänomen ist die Fähigkeit, Sachverhalte geistig umzukehren. Dabei wirkt das Geistige Gesetz der Polarität. Gedachte Gedanken oder Gefühle im eigenen Innen über äußere Sachverhalte sind oft nur die Spiegelung des eigenen inneren Zustandes und haben nichts mit der äußeren Realität zu tun. Das ist öfter, als wir glauben, Ursache von kommunikativen Mißverständnissen.
Andererseits ist diese Fähigkeit die Grundlage der dringend notwendigen, aber überwiegend unbeachteten geistigen Disziplin und der Notwendigkeit des mentalen Umerlebens..

Menschen die mit Spiegelneuronen arbeiten oder über diese nur diskutieren, lassen auch oft die Worte Empathie und Sympathie verlauten. Diese beiden Begriffe gehören einfach dazu, immerhin ist Empathie die Bereitschaft und auch Fähigkeit, sich die Einstellung von Menschen anzueignen und diese zu verstehen und zu fühlen. Außerdem kann man im entsprechenden Maße, eine gewisse Sensibilität vorausgesetzt, harmonisierend reagieren.

Empathie ist eine Fähigkeit, die Gefühle, die Gedanken und Motive eines anderen Menschen so zu verstehen, was wären es die eigenen und doch bleibt man auf Distanz zu der Person.

Sympathie hingegen ist die Vorstufe von der Empathie. Man kann in diesem Fall bestimmte Erfahrungen von Personen nachvollziehen und ihre Gefühle teilen, weil man diese Erfahrung kennt. Sprich: Man fühlt die Angst, den Schmerz, die Freude, das Glück des anderen Menschen, weil man diese Gefühle kennt.
Somit ist die Sympathie eine gefühlsbetonte Sache, bei der es aber doch nur um eine oberflächliche Gemeinschaft der betreffenden Menschen geht. Sympathie und Empathie machen die Spiegelneuronen aus.

Übrigens kann man sich Spiegelneuronen auch zu Nutze machen. Wer kennt nicht den Spruch: „Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Herzen.“ oder „Gute Laune steckt an, schlechte auch.“

So gesehen kann man mit eigener Achtsamkeit nicht nur sich selbst, sondern umgekehrt auch gezielt den Gegenüber bewußt beeinflussen. Können Sie sich den Umfang ersparter Reibungsverluste und Mißverständnisse, den Zugewinn gegenseitigen Verständnisses und die Harmonisierung von Beziehungen, zum Vorteil beider, vorstellen?

GEWUSST WIE; SPART ENERGIE , – Nerven, Kosten und Zeit!

Das ist auch die eigentliche, bisher weitestgehend unbekannte Ursache dafür, warum bei Menschen gleichen Umfeldes der eine erfolgreich und vermögend, der andere aber erfolglos ist.

Die bewußte oder unbewußte Nutzung dieser Zusammenhänge (NLP, Achtsamkeit+Spiegelneuronen) sind die Ursachen für Charisma. Was aber ist eigentlich Charisma, dass es sogar einen Führungsstil dafür gibt? – Das ist Thema eines weiteren Artikels.

Kognition

Kognition (lat. cognoscere ,erkennen‘, ,erfahren‘, ,kennenlernen‘) ist die von unserem Gehirn ausgeführte Informationsumgestaltung.

Oft ist mit „Kognition“ das Denken in einem umfassenden Sinne gemeint. Auch wenn viele kognitive Prozesse im Menschen bewusst sind, haben „Kognition“ und „Bewußtsein“ nicht die gleiche Bedeutung. So können bestimmte Prozesse im Menschen unbewusst und dennoch kognitiv sein, ein Beispiel hierfür ist das unbewusste Lernen oder noch prägnanter das folgende Bild.

Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Phantasie, die Argumentation, die Selbstbeobachtung, der Wille, das Glauben und einige mehr.

Kognition ist für ein partnerschaftliches Leben insofern relevant, als der Prozess der Informationsverarbeitung (Kommunikation) eine wichtige Rolle für das „Kauf- bzw. Konsumentenverhalten“ des z.B. Gesprächspartners spielt. Die Informationsverarbeitung bezeichnet dabei einen Kommunikationsprozess, der zwischen einem „Sender“ von Informationen und einem „Empfänger“ dieser Informationen, dem vor einer Entscheidung stehenden Partner, stattfindet. Das Ausmaß und die Qualität dieses Informationsverarbeitungsprozesses bestimmen also, welche Informationen beim Partner ankommen und wie dieser jene aufnimmt, beurteilt, speichert und bezüglich seiner Entscheidung (Zustimmung, Ablehnung usw.) einsetzt.

Als Häuslebauer sind Sie plötzlich und automatisch Jungunternehmer. Eine optimale Kommunikation schont nicht nur Gesundheit und Nerven, eine optimale Kommunikation spart Ihnen auch Geld, in der Regel im 5-stelligen Bereich.

Das obige Bild zeigt einen kleinen Teil unserer unbewußten Fähigkeiten. Bei entsprechender Sensibilisierung unseres Gehirns, das kann man üben, werden persönliche Ressourcen aktiviert, die bisher ungenutzt, ein weites Erfolgspotential offenbaren.

Sprichwörtlich ist die Fülle der Natur, – alles im Überfluß angelegt. Diese Fülle existiert auch in unserem Gehirn. Über Jahre durch Umwelt/Umgebung/Erziehung verschüttet, wartet sie geduldig auf ihre Aktivierung. Einzige Voraussetzung dafür: Sie müssen es WOLLEN!
Startseite