Bio-Struktur-Analyse

Bedeutung der Biostrukturanalyse – aktuell:

1. Zur psychosozialen Lage in Deutschland :

Inzwischen leiden rund 30 % der Bevölkerung in Deutschland innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Über 1.850 Fachleute aus dem Bereich der Behandlung und der Begleitung psychosozialer und seeli- scher Probleme unterstützen die Aufruf-Initiative bereits mit ihrer Unterschrift.

In allen gesellschaftlichen Bereichen, allen Altersgruppen, bei beiden Geschlechtern, in allen Schichten und in allen Nationen zunehmenden Wohlstands nehmen seelische Erkrankungen zu und besitzen ein besorgniserregendes Ausmaß im Hinblick auf Arbeitsunfähigkeit, Berentung, Behandlungsnotwendigkeit, Produktionsausfälle und gesellschaftliche Kosten.

Aufgrund dieser Entwicklung ist trotz des kontinuierlich verbesserten Versorgungsangebots eine angemessene Behandlung nur in Ansätzen möglich. Angesichts der vorherrschenden gesellschaftlichen Orientierung an materiellen und äußeren Werten wird die Bedeutung des Psychosozialen dramatisch unter- schätzt. Daher wird ein gesellschaftlicher Dialog über diese Situation in allen relevanten gesellschaftlichen Feldern und nicht nur in der psychosomatischen Medizin nötig.

Der Aufruf                      > als 1860 einschlägich tätige Unterzeichner
              aktuell (30.04.2012)  3688 einschlägig tätige Unterzeichner

Wir sind Fachleute, die Verantwortung für die Behandlung seelischer Erkrankungen und den Umgang mit psychosozialem Leid in unserer Gesellschaft tragen.
Wir möchten unsere tiefe Erschütterung über die psychosoziale Lage unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
In unseren Tätigkeitsfeldern erfahren wir die persönlichen Schicksale der Menschen, die hin­ter den Statistiken stehen.
Seelische Erkrankungen und psychosoziale Probleme sind häufig und nehmen in allen Industrienationen ständig zu.

Mit der „Biostrukturanalyse“ wird einerseits seelischen Belastungen vorgebeugt, andererseits offenbart sie die eigene persönliche Struktur und zeigt nutzbares Entwicklungspotential deutlich auf.

2. Authentizität

Sicher haben Sie es gesehen oder in der Presse darüber gelesen: Stephanie Freifrau zu Guttenberg räumte in Günther Jauchs „Promi-Wer wird Millionär?“ 500.000 Euro für einen guten Zweck ab und bescherte RTL eine traumhafte Einschaltquote. „Wahnsinn, diese Guttenbergs“, schrieb eine große deutsche Sonntagszeitung. Karl-Theodor zu Guttenberg ist der mit Abstand beliebteste Politiker, obwohl er alles andere ist als ein bequemer Minister, und seine Frau Stephanie punktet in der Bevölkerung mit eigenen Themen und Anliegen.
Was ist das Geheimnis der Guttenbergs? – Sie sind authentisch! (Leider Irrtum)

Der authentische Mensch ist im Einklang mit sich selbst. Authentische Menschen haben Ausstrahlung. Das „Echte“, das „Originale“, das „Unverfälschte“, das „Ungekünstelte“ zieht uns an. Jemand, der in Übereinstimmung mit seinen Werten lebt und handelt, wirkt auf uns wie ein Mensch aus einem Guss. Ein solcher Mensch wird für uns erkennbar, fühlbar und einschätzbar.
Authentizität hat also  etwas mit Ehrlichkeit zu tun, nämlich mit der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Sie hat ferner mit Gewissheit zu tun, nämlich, sich in einer Angelegenheit selbst sicher zu sein. Gewissheit schafft Vertrauen. Vertrauen zu sich selbst. Wer sich selbst vertraut, gewinnt auch das Vertrauen anderer. Authentizität bedeutet, dass wir sagen, was wir denken und so handeln, wie es unseren Überzeugungen entspricht. Authentische Menschen machen weder faule Kompromisse, noch lassen sie sich manipulieren. Authentizität heißt, das wahre Selbst zu finden. Das ist die Voraussetzung für die Selbstverwirklichung.
Ängste hingegen, emotionale Blockaden und Widerstände sind die Faktoren, die uns weniger authentisch erscheinen lassen und die uns gleichzeitig hindern, unsere Potentiale zu leben.

3. Sich selbst kennenlernen

 „Wer bin ich denn eigentlich wirklich?“
Erst die Antwort darauf bietet die Chance, ganz der zu sein, der man wirklich ist,und ganz der zu werden, der man sein könnte.

Wer sich selbst kennenlernt:

  • - gelangt dadurch zur besseren Einsicht in seine individuellen Voraussetzungen, erkennt seine Möglichkeiten und Grenzen;
  • - kann immer mehr von den Möglichkeiten, die in ihm sind, tatsächlich verwirklichen, sein Persönlichkeits-Potential voll nutzen;
  • - kann sich in jeder Lage so verhalten, wie es seiner Persönlichkeit entspricht, und damit seine Wirkung auf andere stärken, statt durch das Spielen falscher „Rollen“ an Glaubwürdigkeit zu verlieren
  • - nur die Stimmigkeit (Authentizität) von Schein und Sein überzeugt den Mitmenschen, wogegen eine Unstimmigkeit bei normal entwickelter Intuition des Gegenüber automatisch Distanz, im schlimmsten Fall Misstrauen erzeugt.
  •  – begreift die tatsächlichen Ursachen seiner Erfolge und auch seiner Misserfolge, kann so seine Erfolgschancen steigern und Misserfolge, soweit möglich, vermeiden.
  •  – kann sich erreichbare Ziele setzen, den Frust unerreichter Ziele vermeiden und sich realistische Leitbilder wählen, anstatt unerreichbaren Zielen nachzujagen und den Misserfolg damit zu programmieren.

 Selbst(er)kenntnis erfordert Systematik und Hilfe

 Es ist nicht leicht, sich selbst zu kennen. Alle möglichen Persönlichkeitsmuster durchdringen und bedingen einander. Ihnen ist nur mit Präzision und Systematik beizukommen, um Typ und Variation richtig in das Gesamtbild einordnen zu können. Die eigenen Leitbilder und Wunschträume, aber auch die Erwartungen der „Gesellschaft“ verfälschen nur zu leicht unser Selbstbild.

Es ist tatsächlich nicht so einfach, hinter seinen persönlichen Verhaltensweisen das typische Grundmuster zu entdecken, das die eigene Persönlichkeit kennzeichnet.

Die Schwierigkeit bei der Selbstanalyse liegt in der Vielzahl der Einzel-Merkmale, die zusammen in ihrer Einheit von Durchdringung und Bedingtheit die Persönlichkeit kennzeichnen und die allzu leicht dazu verführen kann, dass man sich in Einzelheiten verliert und dann „den Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sieht bzw. sehen kann.

Die erforderliche Systematik kennzeichnet die vorangegangene Mindmap. Dabei versteckt sich hinter jedem Wort ein Programm, das hinterfragt werden muß, zu dem man in Ruhe und nur mit persönlicher Ehrlichkeit Erkenntnisse und Wahrheiten entdecken kann.

Selbsterkenntnis erfordert offenbar Hilfe. Man braucht aber keine komplizierten Tests, braucht keinen „Röntgenapparat“ für die Seele, um die „verborgenen Wesenszüge“ aufzudecken. Hilfe bekommt man durch ehrliche Freunde, die einem die eigene „Erscheinung“ darlegen und erklären. Hilfe bekommt man aber auch durch eine systematische Methode, die hinter den vielen einzelnen Merkmalen klare Zusammenhänge und Ordnungen aufzeigt und so in dem komplexen Gefüge der Person die Grundstrukturen klar erkennbar macht.

Hilfe bietet die Biostruktur-Analyse mit ihrem „Struktogramm“ an. Sie übersetzt uns Laien die Komplexität und Kompliziertheit der menschlichen Psyche und macht sie für uns verständlich und erkennbar. Sie ordnet die zahlreichen Einzelmerkmale drei biologischen Struktur-Elementen zu und macht so die vorhandenen Ordnungen deutlich.     (Schirm)

 

In der Biostroktur-Analyse wird untersucht, in welchem Verhältnis sich die drei Bereiche die „Herrschaft“ über das Gehirn teilen, denn dieses Verhältnis ist kennzeichnend für die Grundstruktur der Persönlichkeit

 

 

 

 

 

Stammhirn
Zwischenhirn
Großhirn

 

 

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