Kognition

Kognition (lat. cognoscere ,erkennen‘, ,erfahren‘, ,kennenlernen‘) ist die von unserem Gehirn ausgeführte Informationsumgestaltung.

Oft ist mit „Kognition“ das Denken in einem umfassenden Sinne gemeint. Auch wenn viele kognitive Prozesse im Menschen bewusst sind, haben „Kognition“ und „Bewußtsein“ nicht die gleiche Bedeutung. So können bestimmte Prozesse im Menschen unbewusst und dennoch kognitiv sein, ein Beispiel hierfür ist das unbewusste Lernen oder noch prägnanter das folgende Bild.

Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativität, das Planen, die Orientierung, die Phantasie, die Argumentation, die Selbstbeobachtung, der Wille, das Glauben und einige mehr.

Kognition ist für ein partnerschaftliches Leben insofern relevant, als der Prozess der Informationsverarbeitung (Kommunikation) eine wichtige Rolle für das „Kauf- bzw. Konsumentenverhalten“ des z.B. Gesprächspartners spielt. Die Informationsverarbeitung bezeichnet dabei einen Kommunikationsprozess, der zwischen einem „Sender“ von Informationen und einem „Empfänger“ dieser Informationen, dem vor einer Entscheidung stehenden Partner, stattfindet. Das Ausmaß und die Qualität dieses Informationsverarbeitungsprozesses bestimmen also, welche Informationen beim Partner ankommen und wie dieser jene aufnimmt, beurteilt, speichert und bezüglich seiner Entscheidung (Zustimmung, Ablehnung usw.) einsetzt.

Als Häuslebauer sind Sie plötzlich und automatisch Jungunternehmer. Eine optimale Kommunikation schont nicht nur Gesundheit und Nerven, eine optimale Kommunikation spart Ihnen auch Geld, in der Regel im 5-stelligen Bereich.

Das obige Bild zeigt einen kleinen Teil unserer unbewußten Fähigkeiten. Bei entsprechender Sensibilisierung unseres Gehirns, das kann man üben, werden persönliche Ressourcen aktiviert, die bisher ungenutzt, ein weites Erfolgspotential offenbaren.

Sprichwörtlich ist die Fülle der Natur, – alles im Überfluß angelegt. Diese Fülle existiert auch in unserem Gehirn. Über Jahre durch Umwelt/Umgebung/Erziehung verschüttet, wartet sie geduldig auf ihre Aktivierung. Einzige Voraussetzung dafür: Sie müssen es WOLLEN!
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Selbstmanagement

Selbstmanagement

Traum-Wunsch- Ziel von den „eigenen 4 Wände“
haben Sie eine zeitlang euphorisch begleitet. Der Traum wurde deutlicher, der Wunsch berechtigt heißer und das Ziel nun konkret. Das ist auch gut so. Mit der nun eingetretenen Entscheidungsreife geht es nun ans Handeln.

Ohne Zweifel sprengt dieses Vorhaben jegliche, bisherige Dimensionen Ihres normalen Lebens, auch das ist gut und notwendig.

„Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.“ Dieses Sprichwort hat seine Berechtigung, ist nicht umsonst zum geflügelten Wort geworden. Denn bei der Realisierung verweist es richtigerweise auf den Menschen, auf Sie.

Ein Geistiges Gesetz (Polarität) sagt: „Wie im Außen, so im Innen, wie im Innen, so im Außen.“ Das bedeutet:

Aus Traum, Wunsch und Ziel in Ihrem Innen entwickelt sich im Außen Ihr dafür erforderliches Tun bis zur Zielrealisierung. Aus dem erforderlichen Tun entwickeln sich dabei innere Erfordernisse für Ihr , rational und mental. Dabei ist die Einheit von Rational und Mental die entscheidende Voraussetzung Ihres Erfolges, die im Spitzensport inzwischen bewährte und anerkannte Methode ist. Leider und unverständlicherweise im Privaten noch nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein überwiegend rationales, inneres Erfordernis ist ohne Zweifel das Selbstmanagement. Es vereint in sich organisch aber auch mentale Erfordernisse, die sich gegenseitig bedingen:

1. Selbstreflexion (Stärken und Schwächen)
2. Ziele (Standhaftigkeit, Konzentration, Reihenfolge)
3. Motivation (selbst und andere)
4. Kommunikation (effektive Zusammenarbeit)
5. Organisation und Ordnung (Weitsicht hat nichts mit Sehen, sondern mit Denken zu tun)
6. Probleme (Chancen zur Bewältigung)

Wir sind aktuell aus dem Industriezeitalter hinübergewachsen in das Wissens- und Informationszeitalter. Die strikte Trennung von Arbeits- und Freizeit, von Arbeits- und Wohnort verschwimmen zunehmend. Ebenso langlebige Arbeitsverhältnisse und deren Inhalte vor Ort durch „Vulkanausbrüche“ aus Wissen und Information.

Privat- und Berufsleben vermischen sich, ständige Erreichbarkeit, flexible Arbeitsmodelle, flexible Laufbahnen in mehreren Unternehmen, kurzfristige Arbeitsverhältnisse nehmen zu. Sie reduzieren die Zukunftssicherheit und erzeugen permanenten Streß, nicht immer positiven Streß. Dadurch wächst zwingend die Eigenverantwortung und das Selbstmanagement. Nur so kann es gelingen, die verschiedenen privaten und beruflichen Rollen und Interessen in Einklang zu bringen, die eigenen Ziele zu realisieren und das Gefühl zu bekommen, das eigene Leben im Griff zu haben.

Folglich werden Techniken und Methoden, aber auch Philosophien des Selbstmanagement immer wichtiger. Dazu gehören aber auch untrennbar unsere Einstellung zu uns Selbst, unsere Selbstachtung (–wert und –vertrauen) und Selbstwirksamkeit.

In meinen Newslettern (einzeln kostenlos, komplett 12,-€) gehe ich näher auf einzelne Bereiche (1-6) ein. Dies notwendigerweise hier zu tun, würde den Rahmen meiner Homepage sprengen. Bei Interesse tragen Sie sich bitte im Kontakt- oder Kommentarformular ein. Nennen Sie mir Ihren Wunsch.

Verzeihen Sie die Kompliziertheit, als IT-embryo
habe ich die Abwicklungsautomatismen noch nicht im Griff, sorry. Ihr Nutzen wird Sie aber bestimmt dafür entschädigen seien Sie gewiß.

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Erfolg durch Selbstmanagement

Selbstmanagement – Wege zum Erfolg:
Was können Sie von einem Fußballtrainer lernen?

Der spanische National- und Erfolgstrainer “Del Bosque” verteidigte mit seiner Mannschaft im Juni 2012 durch einen grandiosen Sieg gegen Italien den EM-Titel in Folge. Welches Geheimnis lässt diesen Mann so erfolgreich sein Team führen und was können Sie für Ihre persönlichen Wege zum Erfolg daraus lernen.

Es gibt verschiedene Wege, um Erfolg zu erlangen.

Ein Fußballtrainer, 61 Jahre alt, kann augenscheinlich als ein ganz gemütlicher Mann angesehen werden. Dieser Mann heißt Vincente Del Bosque, Fußballtrainer der spanischen Nationalmannschaft.

Obwohl seine Mannschaft, “seine Jungs”, bereits vor 4 Jahren unter seinem Vorgänger Luis Aragonés den Europapokal erkämpften, gelang  Del Bosque  mit seinem Team zwei Jahre später bereits der WM-Titel und im Juni 2012 ein weiterer, grandioser EM-Titel in Folge.

Was macht generell wirklich anhaltenden Erfolg aus?

Um der Beantwortung dieser Frage halbwegs gerecht zu werden, lohnt es sich durchaus, einen genaueren Blick auf die Persönlichkeitsaspekte von Del Bosque zu richten. Folgende Verhaltensweisen soll er selbst über sich in zahlreichen Interviews preisgegeben haben:

  1. Kein “autoritäres Kritikgehabe”, sondern tief verwurzelter Optimismus.
  2. Moralische Leitfigur und bescheiden zugleich.
  3. Disziplin und Inspiration im richtigen Moment vereinen, lässt den Erfolg wachsen.
  4. Demut und Bescheidenheit prägen das  Wesen von Del Bosque und seiner Mannschaft.
  5. Menschlich gute Beziehungen aufbauen, ein wertfreier Blick auf das Geschehen, dann spielt das Team das Erfolgsspiel.
  6. Laut Del Bosque bedeutet “geteilte Führung”, die Fähigkeit zu einer Führungsart, bei der die Präsenz des Trainers und seine Hand für die Spieler immer spürbar sind.
  7. Ebenso ein “emotionaler Anführer” sein, der gut zuhören kann.
  8. Trotz kulturell unterschiedlichster Prägungen ermöglicht Gleichwertigkeit unter den Spielern starken Teamgeist und  emotionalen Zusammenhalt.
  9. Mut zu ehrlichen Emotionen, fairer Kampfgeist und Wettbewerbsfähigkeit sind starke Säulen des Erfolges.

Was lässt sich daraus für Ihre persönlichen Wege zum Erfolg lernen?

Wenn man dieses Beispiel betrachtet, dann beruht der einzigartige Erfolg der spanischen Nationalmannschaft zum größten Teil auf Del Bosques persönlichen, emphatisch und emotional  erfolgreichen Management.

Was bedeutet “emphatisch erfolgreiches Selbstmanagement”?

Für immer mehr Menschen ist die sogenannte “emphatische Kommunikation” zu einem sehr wichtigen Persönlichkeitsfaktor geworden. Jeder Mensch trägt ja bekanntermaßen zahlreiche Wesensanteile in sich, die ähnlich wie am Beispiel der Fußballmannschaft die einzelnen Spieler, eine emphatische Führungsinstanz benötigen.

Diese persönliche, emotional mitfühlende und innere Führungsinstanz lässt sich bei jedem Menschen aktivieren und auch antrainieren. Wenn es gelingt, den inneren “emphatischen Selbstmanager” mehr und mehr zu bestärken und in seine wahre Macht zu bringen, lässt sich so gut wie alles im Leben erreichen!

Ein Sieg folgt dem nächsten und selbst auftretende Niederlagen werden nur von kurzer Dauer und schneller überwunden sein.

  • Emphatisches Selbstmanagement ermöglicht einen mental mitfühlenden Umgang mit sich selbst und entsprechend auch mit anderen Menschen.
  • Ein positiver Kreislauf von Erfolg zu Erfolg ist letztlich das Resultat und erschafft somit eine mental positive Aufwärtsspirale, die wiederum ansteckend und motivierend auf Andere übertragen wird. 

Authentizität, Charisma und Empathie – Drei Säulen des Erfolges

Wer also gelernt hat, erst einmal sich selbst “empathisch und erfolgreich” zu führen, wird sich zum Beispiel auch als selbstbewusster Mensch anderen gegenüber emotional authentisch zeigen und ebnet somit den Weg für Vertrauen, Respekt und Anerkennung. Vertrauen wiederum bewirkt, dass Sie von anderen auf Anhieb sympathischer wahrgenommen werden.

Sympathischen Menschen wird meistens aufmerksamer zugehört und diese damit aufgebaute Aufmerksamkeit lässt bei aufrichtig präsentierter Kompetenz  auch die Glaubwürdigkeit wachsen.

Wenn Sie dann noch neben Kompetenz auf jeden Fall Empathie und eine gewisse Portion “Charisma” versprühen, steht Ihnen für ein glückliches und erfolgreiches Leben, nichts mehr im Wege.

(Quelle: Dirk Johns. Experte für Gesundheit und Lebensberatung, experto.de, 09.10.2012)

Wie bereits im vorigen Artikel bemerkt, das mentale Erfolgspotential ist im Spitzensport anerkannt und hat sich seit Baldur Preiml (Nationaltrainer Skispringen Östereich) seit Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts bewiesen und durchgesetzt.

Wer immer noch skeptisch ist, dem seien die Olympischen Spiele London 2012 Beweis. Die Führungsschwache deutsche Schwimmmanschaft ließ für alle Fachleute mentale Stärke vermissen. Ganz anders der Deutschland-Achter, das „Unternehmen Gold“ begann 9 Monate vor den Spielen. Die Resultate beider sprechen für sich.

Meine Aufforderung an Sie: Unterschätzen Sie nicht das Erfolgspotential mentaler Stärke. Erinnern Sie sich an Ihre Jugend und daran, was Erfolgserlebnisse mit Ihnen „gemacht“ haben. Erst recht beim Hausbau. Hier bedeutet Erfolg nicht nur Ehre, sondern vor allem mind. 5-stellige €uro-beträge. Da lohnt sich schon etwas Nachdenken und Umorientieren.

Wie schon gesagt, „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.“

Doppelstrategie

Mahatma Gandhis Doppelstrategie            

Zucker und Salz: Die visionäre Doppelstrategie Mahatma Gandhis

Der indische Jurist Mahatma Gandhi (geboren 1869) hatte in London studiert und kämpfte 1893 als Rechtsanwalt in Südafrika gegen Rassendiskriminierung. Dort entwickelte er sein Konzept des gewaltlosen Widerstandes. 1914 kehrte er nach Indien zurück und wurde Führer des Indian National Congress.

Gandhi wurde immer wieder inhaftiert und verbrachte über 6 Jahre im Gefängnis. 1947 wurde die Unabhängigkeit und Teilung Indiens in Pakistan und Indien verkündet. Am 30. Januar 1948 wurde Gandhi von einem fanatischen Hindu erschossen. (Bei John F.Kennedy war es angeblich auch ein Irrer!) Er erhielt nie den Friedensnobelpreis, obwohl er 5-mal zwischen 1937 und 1948 dafür nominiert wurde.

1. Die Zucker-Strategie: Gutes zuerst selbst tun

Eine Mutter brachte, so erzählt man sich, ihren kleinen Sohn zu Mahatma Gandhi und bat: „Sage ihm, er soll aufhören, Zucker zu essen.“ Gandhi schickte die Frau weg und bat sie, in 2 Wochen wiederzukommen. Er schaute dann dem Kleinen fest in die Augen und sagte: „Hör auf, Zucker zu essen.“ Dankbar, aber ziemlich verwundert fragte die Mutter: „Warum musste ich darauf 2 Wochen warten?“ „Vor 2 Wochen“, antwortete Gandhi, „habe ich selbst noch Zucker gegessen.“
Fange immer bei dir selbst an.

  1. Jeder äußeren Veränderung muss eine innere Entwicklung bei dir vorausgehen.
  2. Willst du andere motivieren, motiviere zuerst dich selbst.
  3. Willst du andere etwas Schweres lehren, musst du selbst die Mühen kennen, die dabei auftauchen können.

Gandhis Trainingssätze für die Zucker-Strategie

  • Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
  • Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
  • Der wahre Reichtum eines Menschen ist das, was er anderen Gutes getan hat.

2. Die Salz-Strategie: Ungerechtes nicht mitmachen

Die britische Kolonialmacht hatte in Indien das Salzmonopol. Es war verboten, selbst Salz abzubauen oder anderweitig herzustellen. Gandhi organisierte gegen diese absurde Unterdrückung 1930 den „Salzmarsch“. Tausende von Indern marschierten zum Meer, machten ihr eigenes Salz und brachen die Salzsteuergesetze.

  1. Erstelle eine realistische Analyse der Lage. Würdige das Gute daran.
  2. Entwickle eine Vision, die viele begeistert und mobilisiert.
  3. Organisiere deine Strategie so, dass eine große Zahl von Menschen mitmacht.
  4. Halte weitere Taktiken bereit, falls deine erste scheitert. Gewaltfreies „Nichtmitmachen“ muss das ungerechte System an einer empfindlichen Stelle treffen und neue Handlungsebenen eröffnen.
  5. Habe Geduld. Vom Salzmarsch bis zur Unabhängigkeit Indiens dauerte es 17 Jahre.

Trainingssätze Gandhis für die Salz-Strategie

  • Wir bekämpfen nicht Menschen, sondern Maßnahmen.
  • Zuerst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich und dann verlieren sie gegen dich.
  • Die wesentliche Bedingung für einen Kompromiss ist die, dass nichts Demütigendes und nichts Überängstliches an ihm sein sollte.
  • Wenn du im Recht bist, kannst du es dir leisten, die Ruhe zu bewahren; wenn du im Unrecht bist, kannst du es dir nicht leisten, sie zu verlieren.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher