Glaube

Was ist Glaube, Glaube woran?

Religion ist nicht Glaube, ist nicht Gott. Denn wenn Religion Gott wäre, warum schlägt er sich selbst ins Gesicht, warum will er sich umbringen? Religion ist und bleibt nur ein Machtinstrument.

Einigen wir uns darauf, Glaube an eine universelle Idee oder die Natur als Prinzip.

Als Atheist sind Wissenschaft und Logik meine Richtschnur. Glaube beschäftigt sich mit bewußt Unfaßbarem, Unerklärlichem.

Verblüfft habe ich vor 3 Jahren festgestellt, daß auch ich glaube. Ich wollte es gar nicht glauben. Aber es ist Tatsache.
Ich glaube an den menschlichen Geist, den Intellekt. Weniger an menschliche Moral, aber egal.

Vor 3 Jahren habe ich das erste mal mit meinem Enkel in Schleswig-Holstein (700 km) videotelefoniert. Als IT-Laie habe ich keine Ahnung, wie das funktioniert. Aber es funktioniert. Also glaube ich daran.

Seit mehr als 20 Jahren betreibe ich gläubig Mentaltraining. Zuerst mit Zweifel aus einer Mode heraus. Als ich dann das erstemal einen Parkplatz am Bahnhof bekam, weil vor mir einer aus einer Parklücke wegfuhr, stutze ich das erstemal. Vorher hatte ich das Parkplatzproblem als angebliches Ergebnis meiner inneren Einstellung und Erwartungshaltung strikt abgelehnt und belächelt. Heute bekomme ich in 9 von 10 Fällen meinen Parkplatz, sekundengenau.

Im Spitzensport ist das Mentaltraining als Erfolgsfaktor heute nicht mehr wegzudenken. In Gesellschaft und im Privaten ist das noch anders. Die Industrie ist gerade dabei, sich dieses Thema anzueignen. 1000€ für ein entsprechendes Tagesseminar in München, im Mai 2012, sind keine Ausnahme.

Ich glaube an meine Intuition. Ich kann sie nicht erklären. Aber in meinem Glauben und unerschütterlichen Vertrauen irrt sich meine Intuition fast nie mehr. Allerdings muß man beachten, daß Intuition nur bei komplexen Zusammenhängen hilfreich ist. Auf die Frage, in welchem Pfannkuchen der Senf ist, weiß sie natürlich auch nicht weiter.

Ich glaube an mich und die Berechtigung meiner Existenz. Mit den richtigen Lebensprinzipien (Geistige Gesetze) kann man ungeahnte Chancen nutzen, Probleme entstehen erst gar nicht. Denn Weitsicht hat nichts mit Sehen zu tun, sondern mit Denken.

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