Lebensführerschein 1

Was ich mit 20 gern gewußt hätte, was mir aber niemand gesagt hat !

Das Leben ist ein Spiel. Wir kommen auf die Welt für dieses Spiel, das uns zur Freude gespielt wird. In der Schule wird den spielfreudigen Kindern gegen ihre Natur dieses Spiel methodisch befremdet.
Für die meisten “Erwachsenen 1.Grades” aber ist das Leben alles andere, als ein Spiel. Die Zeiten werden immer schwieriger, besonders die Zeit, die gerade vor uns liegt und immer mehr Menschen kommen mit dem Leben nicht mehr zurecht. Scheitern, weil wir in der Schule nicht leben gelernt haben.
Zur Erklärung:
Der Mensch wird in seinem Leben drei Mal erwachsen.
Das erste Mal, wenn er erkennt, wie er in die Welt gekommen ist,
das zweite Mal, wenn er erkennt, warum!
Aber das dritte Mal geschieht erst, wenn er sich beherrscht!

Wir haben in der Schule lesen, schreiben und rechnen gelernt. Wir haben gelernt, wie lang der Nil ist und wie viel Einwohner New York hat.Was wir nicht gelernt haben, ist, wie man sein Leben meistert, wie man seine wahre Berufung erkennt und ihr folgt.
Wie man im Leben Erfolg hat und letztlich seinen Erfolg “unvermeidbar” macht. Wie man den richtigen Partner findet und selbst ein idealer Partner wird.
Vor allem haben wir nicht gelernt, wie man mit seinem Partner glücklich wird und ein erfülltes Leben lebt.
Wir haben auch nicht gelernt, wie man seine Persönlichkeit entwickelt und sich weiterbildet.Wie man seine Probleme löst, sich seine Wünsche erfüllt und alle seine Ziele sicher erreicht. Wir haben auch nicht gelernt, unseren Körper zu erfühlen, seine Signale zu hören und zu achten. Wir haben auch nicht gelernt, wie man sich gesund erhält, wie man seine Selbstheilungskräfte aktiviert, wie man seine Intuition bewahrt und entwickelt.

Stellen Sie sich z.B. die körperliche Hygiene vor.
Dr. Ignaz Semmelweis gilt im Volksmund als „der Retter der Mütter“. Er führte Mitte des 19. Jahrhunderts unterschiedlich starkes Auftreten von Kindbettfieber auf mangelnde Hygiene bei Ärzten und Krankenhauspersonal zurück und bemühte sich, Hygienevor-schriften einzuführen. Die Müttersterblichkeit lag bei fast 50%. Durch gründliches Händewaschen unmittelbar vor der Entbindung sank die Sterblichkeit auf unter 15%. Seine Studie von 1847/48 gilt heute als erster praktischer Fall angewandter körperlicher Hygiene. Zu seinen Lebzeiten wurden seine Erkenntnisse nicht anerkannt und insbesondere von populistisch eingestellten Kritikern und Kollegen als „spekulativer Unfug“ abgelehnt.

Bezeichnenderweise treten noch heute durch mangelnde Hygiene hervorgerufene, und sogar tödliche, Infektionen auf.  Kennt jemand einen solchen Fall oder Fälle?

Der nach ihm benannte „Semmelweis-Reflex“ zeugt noch heute von der Dummheit der Menschen. Er beschreibt Reaktionen, demzufolge Innovationen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eher eine Bestrafung als eine entsprechende Honorierung zur Folge haben, weil etablierte Paradigmen und Verhaltensmuster dem Neuen entgegenstehen.

Hat es die „begreifbare“, sichtbare Körperhygiene schon schwer, sich durchzusetzen, um wieviel schwerer wird es die geistige Hygiene haben, sich durchzusetzen?

Können Sie sich die Notwendigkeit geistiger Hygiene vorstellen? Haben Sie überhaupt schon etwas davon gehört? Wissen Sie in etwa, was sie bedeutet?

Ihnen ist sicherlich sofort die logische Bedeutung im Vergleich zur körperlichen klar. Aber ist das auch so, wenn es um Ihre Inhalte und deren Anwendung geht?Und weil wir das und noch mehr anderes alles nicht gelernt haben, scheitern so Viele, geben irgendwann auf und meinen: “Man kann nun mal vom Leben nicht alles haben.”Aber das Gegenteil ist der Fall. Wir können vom Leben alles haben, wenn wir ihm die richtigen „Anweisungen“ geben und uns richtig verhalten.Da wir auch das nicht in der Schule gelernt haben, brauchen die meisten Menschen einen Berater, der ihnen zeigt, wie man vom Leben alles bekommt, wie man bis ins hohe Alter gesund bleibt und ein erfülltes Leben lebt, sodass man am Ende sagen kann: “Ich habe wirklich gelebt, ich bin zum zweiten Mal erwachsen geworden.”
Weil wir all das Genante nicht gelernt haben, winken schon Mißerfolge und Pleiten, Schicksalsschläge und Krankheit, irgendwann geben wir frustiert auf und fügen uns dem angeblich Unvermeidlichen.  In Wirklichkeit haben Sie in jedem Augenblick, JETZT, die Wahl. Das heißt, ganz gleich wie Ihr Leben bis jetzt gelaufen ist, in diesem Augenblick können Sie es völlig neu bestimmen.  Es ist eine Frage der Einstellung. Auch der Placebo-Effekt ist eine Wirkung der Einstellung.  Bezeichnenderweise haben Pharmafirmen, diesen Zusammenhang erkennend, bereits vor Jahrzehnten den Wirkstoffgehalt von Medikamenten kostensenkend herabgesetzt.

Das Unternehmen ICH SELBST erfolgreich zu führen, ist die lohnendste Aufgabe im Leben, für sich selbst und andere. Ob Sie Ihr Leben als „lebenslange Strafe“ oder aber unter beglückenden Umständen mit frohem Herzen genießen, das können Sie frei entscheiden, jederzeit, auch jetzt.
Widmen Sie sich dieser schönen Aufgabe. Auto fahren braucht man auch nur über ein paar Monate zu lernen, dann kann man es. Das Leben wirklich aktiv führen zu lernen ist auch nur ein einmaliger Akt. Stellen Sie sich vor, wie Sie Fahrradfahren gelernt haben. Das war auch eine sehr hohe, geistige und koordinierende Leistung. Jetzt, wo Sie es können, ist es gehirngerecht automatisiert, es fällt Ihnen nicht mehr schwer. Auch Ihre Lebens-leistung wird sich nach dem längeren Lernprozeß automatisieren. So sehr, daß Sie sich rückblickend wundern, wie lange und warum Sie doch so halb blind durch Ihr Leben geschritten sind.
Jetzt sind Sie zum dritten und letzten Mal erwachsen geworden,
Glückwunsch.



2 Gedanken zu “Lebensführerschein 1

  1. Pingback: Geistige Gesetze | uwe wiemer

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